Kampf gegen Kinderarmut – Beispiel: Frankfurt/Oder

Der Weg von Vertreter*innen des Netzwerkes gegen Kinderarmut führte am 23.08.2019 weit in den Osten unserer Republik – nach Frankfurt/ Oder. Hier ist ein LINKER seit dem 6. Mai 2018 Oberbürgermeister. René Wilke hat sich von Anfang an das Thema „Bekämpfung von Kinderarmut“ auf die Fahnen geschrieben. Ein hehres Ziel, sind doch auf kommunaler Ebene ehrlicherweise „nur“ die Folgen von Kinder- und Familienarmut abmilderbar! Schon in den ersten Wochen nach seinem Amtsantritt berief er einen „Runden Tisch gegen Kinderarmut“ ins Leben. Einen solchen gibt es bereits auf Landesebene, einberufen durch die frühere Sozialministerin Diana Golze (DIE LINKE) und fortgeführt durch die jetzige Sozialministerin Susanna Karawanskij. Erste Ergebnisse des Runden Tisches werden bald vorgestellt.

Seit Amtsantritt von René Wilke ist schon einiges in Frankfurt/ Oder geschehen. Gemeinsam mit der Brandenburger Sozialministerin Susanna Karawanskij fand ein Besuch der Kita „Spatzenhaus“ in einem sogenannten „sozialen Brennpunkt“ statt. Wir trafen auf hoch engagierte Erzieherinnen und die ehrenamtliche Kinderbeauftragte der Stadt Frankfurt/ Oder, die gemeinsam ihren Schwerpunkt in einer armutssensiblen Arbeit sehen und dabei kein Kind und kein Elternteil ausgrenzen oder abstempeln. Im Gegenteil: sie stärken Familien. Mit Hilfe von „Elternberaterinnen“ verbessern sie die Teilhabechancen von Kindern und ihren Eltern. Sie wirken sozialer Ausgrenzung in Folge von Kinderarmut entgegen. Sie entwickeln für Familien passgenaue und nachhaltige Angebote, aktivieren ihre Selbsthilfekräfte und stärken damit die Erziehungsverantwortung der Eltern. Viele kluge Ansätze, die ausdrücklich durch den Oberbürgermeister René Wilke und die Landesregierung (SPD/ DIE LINKE) unterstützt und weiter gefördert werden.

Es war ein wertvoller Arbeitsbesuch in Frankfurt/ Oder. Die Vertreter*innen des Netzwerks gegen Kinderarmut werden diese positiven Beispiele weiter in die Republik tragen – auch jenseits des Ostens.